Glossar
Die hier vorgestellten philologischen Begriffe geben den aktuellen Stand der projektspezifischen Terminologie von Beethovens Werkstatt wieder.
Verwandtschaftsbeziehungen zwischen zwei oder mehreren Objekten.
Die Kernaussage eines Monitums.
Systematische Kategorisierung der verschiedenen Arten von Revisionen und Korrekturen.
Übertragung des Quellentextes an Ort und Stelle mit bedeutungsklärenden Erläuterungen.
Graphisch bzw. orthographisch alternative Notierungsformen.
Der materielle Träger des Ausgangstextes.
Repräsentiert einen Textzustand ante revisionem.
Jede Art von kreativer Veränderung eines vorliegenden Notentextes.
Umschrift als störungsfreier Notentext.
Prozess des Schreibens.
Notensystem, das vornehmlich für Nebenskizzen benutzt wird.
Befund und Deutung werden durch bloßes Zeigen miteinander verknüpft.
Keinerlei textuelle Übereinstimmung.
Zusammenfügung der Begriffe „digital“ und „Musikedition“.
Remediatisierung.
Zeichengetreue Übertragung ohne interpretative Deutung.
Identifikation von Differenzen zwischen Auflagen.
Hinzufügung neuer Textelemente zum vorhandenen Notentext.
Bezweckt den Austausch eines bereits vorhandenen Textsegments.
Textgestalt, die sich von anderen unterscheidet.
Nimmt Funktionsbestimmungen vor.
Erforschung kompositorischer Arbeits- und Denkprozesse.
Sachlich richtige Umsetzung eines Änderungsimperativs.
Veränderungsmaßnahme innerhalb eines bereits vorliegenden Textes.
Beibehaltung bzw. die unveränderte Übernahme von Textelementen.
Bearbeitung eines orchesterbegleiteten Vokalwerks für Klavier.
Inhaltliche oder formale Beziehung zwischen zwei oder mehreren Varianten.
Zeigt eine unmittelbare Textumgebung an.
Textentwicklung unterliegt vorliegenden Kontext.
Beseitigung eines Textfehlers.
„Handlungsfaden“ der Komposition
Bedeutungstragende Zeichensequenz eines begrenzten Textsegments.
Am Rand platzierte kurze Anmerkung.
Schreibspur, ohne selbst bedeutungstragender Notentext zu sein.
Zeitlicher Verlauf von kleinen Arbeitsschritten.
Hinweis auf fehlerhafte oder revisionsbedürftige Lesart.
Fixierung des eigentlichen Tonsatzessowie ergänzender Zusätze.
Fortschreibung eines vorhandenen Textes.
Die auf Papier gezogenen Notenlinien.
Entfernen eines Textsegments durch mechanisches Abtragen.
Perfektionierung eines abgeschlossenen Textes.
Herstellung des ursprünglichen Zustandes.
„Wiederlesen“ eines temporär bereits validen Textes.
Materieller Träger eines Revisionstextes.
Kritische Durchsicht eines Werktextes.
Ansammlung voneinander isolierter Änderungswünsche.
Zwischen verschiedenen Fassungen bestehende invariante Strukturen.
Übergangsstelle zwischen einer Variante und ihrem Kontext.
Äußere Blattkanten eines Skizzenbuches.
Arbeitsgeräte, die graphische Zeichen auf einem Textträger fixieren.
Nutzung verschiedener Schreibmittel.
Einzelner Handlungsschritt, der sich als Text materialisiert.
Mit einem Blick erfassbare Schreib- und Lesefläche.
Skripturale Elemente eines Schreibvorgangs und darin dokumentierter Inhalt.
Materielle Spuren kompositorischer Prozesse.
Graphisch-bildhafte Erscheinungsform eines Dokuments.
Beim Binden von Papier entstehende Löcher.
Löschung eines begrenzten Textteils.
Verändernder Eingriff in vorliegenden Text.
Einbettung eines Notationselements in gegebenen Notentext.
Ortsbezeichnung innerhalb einer Partitur.
Sinn- und bedeutungstragendes Zeichengefüge musikalischer Symbole.
Graphisch auffällige Zone für den Erkenntnisgewinn von Schaffensprozessen.
Einzelner Arbeitsschritt, der einen bereits bestehenden Text verändert.
Skriptuale Massnahme zur Bedeutungsklärung einer Textstelle.
Ermitteltes (Zwischen-)Stadium eines Textes innerhalb seiner Genese.
Dynamischer Prozess der kompositorischen Erarbeitung eines Textes.
Zusammenhänge in Notentexten sichernde Verweiszeichen.
Summe aller Schreibschichten eines betrachteten Textsegments.
Erklärung eines bereits ausnotierten Textsegments für ungültig.
Rückstand von Tinte von einer anderen Seite.
Methodisch gelenkte Überführung eines Textes bzgl. der Schriftgestalt.
Zeichengetreue Nachzeichnung eines Text(teils).
Umwandlung eines vorhandenen Textteils in eine andere Version.
Verpflanzung eines Partitursegments an andere Stelle.
Alternativfassung zu einem bereits bestehenden Textsegment.
Im Notentext hinzugefügte Verbalkommentare.
Markantes durch Papier scheinendes Zeichen bei Lichteinfall.
Abgeschlossene, von Komponist:in freigegebene Komposition.
Autorisierte Textfassung nach einer Revision.
Repräsentation eines Textzustandes nach Revision.